Satzung Kolpingkapelle Alzenau e.V. 2001

Satzung
der
Kolpingkapelle Alzenau e.V.
gegründet 1975

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 15.02.1975 in Alzenau.
Zuletzt genehmigt durch die Hauptversammlung am 2. März 2001 in Alzenau.
Alle Bezeichnungen sind geschlechtsneutral.



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.    Der Verein führt den Namen "Kolpingkapelle Alzenau e. V." und hat seinen Sitz in 63755 Alzenau (nachfolgend kurz „Verein“ genannt).

2.    Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Aschaffenburg, Zweigstelle     Alzenau, eingetragen (VR 300).

3.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck und Ziele

2.    Der Verein dient der Förderung von Kunst und Kultur, der Erhaltung der Blasmusik sowie der Pflege des damit verbundenen heimatlichen Brauchtums.

3.    Diesen Zweck verwirklicht der Verein insbesondere durch:

       a)    Die Förderung der Aus- und Fortbildung von Musikern und Jungmusikern.

       b)    Unterstützung der musikalischen (fachlichen) Jugendarbeit und der überfachlichen Jungendpflege der eigenen Nachwuchsorganisation.

       c)    Durchführung von Konzerten und sonstigen kulturellen Veranstaltungen.

       d)    Teilnahme an Wertungs- und Kritikspielen.

       e)    Mitgestaltung des öffentlichen Lebens in der Gemeinde durch die Mitwirkung an Veranstaltungen kultureller Art.

       f)     Förderung internationaler Begegnungen zum Zwecke des kulturellen Austauschs.

4.    Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er wird unter Wahrung der politischen und  religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.

5.    Für den Verein besteht ein Verbandsanschluss zum Blasmusikverband Vorspessart

§ 3 Gemeinnützigkeit

1.    Die Kolpingkapelle Alzenau e. V. ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaf

1.    Dem Verein gehören an:

       a)    aktive

       b)    passive Mitglieder

       c)    Ehrenmitglieder

2.    Aktive Mitglieder sind Personen, die ein Instrument spielen oder erlernen wollen und aktiv im Orchester, dessen eventuellen Untergruppen oder an Ausbildungsmaßnahmen     teilnehmen sowie die Mitglieder des Vorstands nach § 10 dieser Satzung.

3.    Passive Mitglieder sind natürliche Personen ohne Altersbegrenzung, die den Verein  fördern und nicht aktiv Musik betreiben.

4.    Ehrenmitglieder sind Personen, die um die Blasmusik und den Verein besondere Verdienste erworben haben und mit Zustimmung der Hauptversammlung auf Vorschlag           des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt worden sind.

       Mit der Ehrenmitgliedschaft entfällt die Pflicht zur Beitragszahlung.

§ 5 Aufnahme

1.    Die Aufnahme als Mitglied in den Verein bedarf eines schriftlichen Antrags beim    Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Als Mitglied kann auf Antrag           in den Verein aufgenommen werden, wer die Zwecke des Vereins anerkennt und  fördern will. Über den schriftlichen Antrag, der bei Personen unter 18 Jahren durch         die/den Erziehungsberechtigten mit unterzeichnet sein muss, entscheidet der Vorstand.

2.    Mit Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied diese Satzung und die von der Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbedingungen (Beiträge, Ausbildungsgebühren etc. sowie ergänzende Verbadsrichtlinien).

3.    Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes, die nicht begründet sein muss, kann der Antragsteller Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die       nächste anstehende Mitgliederversammlung endgültig.

6 § Beendigung der Mitgliedschaft

1.    Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

       a)    Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist mindestens drei Monate vorher schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären.

       b)    Mitglieder, die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die Satzung, bestehende Ordnungen oder Richtlinien des Vereins oder der                                         angeschlossenen Verbände verstoßen oder durch ihr Verhalten die Interessen oder               das Ansehen des Vereins schädigen, können durch den Vorstand aus dem Verein                      ausgeschlossen werden.

       Dem Mitglied ist zuvor mit einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zur Rechtfertigung           gegenüber dem Vorstand zu gewähren.

       Der Ausschluss wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.

       Ein ausgeschlossenes Mitglied kann gegen die Entscheidung des Vorstandes Einspruch       einlegen, über den die nächste anstehende Mitgliederversammlung entscheidet. Der       Ausschluss erfolgt mit dem Datum der Beschlussfassung; bei einem zurückgewiesenen            Einspruch mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

2.    Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch gegenüber dem Verein. Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.    Alle Mitglieder haben das Recht

       a)    nach den Bestimmungen dieser Satzung und bestehenden Ordnungen an den                       Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu                                    stellen und sämtliche allgemein angebotenen materiellen und ideellen Leistungen                       des Vereins in Anspruch zu nehmen.

       b)    sich von den beauftragten Mitarbeitern des Vereins instrumental aus- und                             fortbilden zu lassen

       c)    Ehrungen und Auszeichnungen für verdiente Mitglieder zu beantragen und zu                     erhalten, die durch den Verein verliehen werden.

2.    Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins nachhaltig zu            unterstützen und die Beschlüsse der Organe des Vereins durchzuführen.

3.    Alle aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den Musikproben teilzunehmen und sich an     den musikalischen Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.

4.    Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung oder durch eine         von der Mitgliederversammlung beschlossene Beitragsordnung dort festgelegten finanziellen Beitragsleistungen zu entrichten

5.    Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 8 Datenschutz

1.    Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein personenbezogene Daten auf. Diese       Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert.

2.    Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und            organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige    Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von     dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des   Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene       Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung        entgegensteht.

3.    Als Mitglied des Blasmusikverbandes Vorspessart ist der Verein verpflichtet, die Daten      seiner Mitglieder in elektronischer Form an den Verband zu melden.

4.    Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können        personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann         jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner    Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine   weitere Veröffentlichung.

5.    Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand gegen die     schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet     werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.

6.    Beim Austritt werden personenbezogene Daten des Mitglieds aus dem          Mitgliederverzeichnis gelöscht. Sämtliche Daten des austretenden Mitglieds, die die        Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis    zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand    aufbewahrt.

§ 9 Organe

Organe des Vereins sind:

- die Hauptversammlung (Mitgliederversammlung),
- der Vereinsausschuss und
- der Vorstand

§ 10 Hauptversammlung

1.    Die ordentliche Hauptversammlung findet nach Abschluss des Geschäftsjahres        mindestens einmal jährlich statt.

2.    -Einladungen zur Einberufung von Jahresmitgliederversammlungen erfolgen mit einer        Frist von mindestens einer Woche zuvor durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder durch den vertretungsberechtigten Vorstand unter Angabe der Tagesordnung            an die zuletzt von Seiten des Mitglieds dem Verein gegenüber benannten            Mitgliederadresse.

3.    Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann im Übrigen bei besonderem Bedarf im       Interesse des Vereins eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine   außerordentliche Mitgliederversammlung ist zudem einzuberufen, wenn mindestens           25 % der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe für die Einberufung gegenüber dem     Vorstand verlangt. Für die Einladungsfristen gilt Abs. 1.

4.    Anträge und Anregungen sind dem Vorsitzenden spätestens zwei Wochen vor der   Hauptversammlung schriftlich einzureichen. Später gestellte Anträge werden erst in    der darauffolgenden Mitgliederversammlung behandelt. Dringlichkeitsanträge   bedürfen ansonsten der ausdrücklichen Zustimmung zur nachträglichen Zulassung zur        Mitgliederversammlung durch die anwesenden Mitglieder.

5.    Die Hauptversammlung ist zuständig für die

       a)    Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer, wenn ein Wahltermin                              ansteht

       b)    Entgegennahme von Berichten des Vorstands sowie der Kassenprüfer

       c)    Genehmigung der Haushaltsführung und vorgestellter Grundsätze für die künftige               Finanzplanung des Vereins

       d)    Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, der Erlass und die Änderung von                                     Beitragsordnungen .

       e)    Beschlussfassung über wichtige Angelegenheiten/Beschlussvorlagen des                              Vorstands, soweit diese ordentlich zur Entscheidung durch die                                                      Mitgliederversammlung vorgelegt werden

       f)     Entlastung des Vorstands, nimmt den Jahresbericht des Vorstandes und den                         Kassenbericht entgegen, genehmigt die Berichte bei Zustimmung und erteilt                               Entlastung

       g)    abschließende Beschlussfassung über Mitgliedsaufnahmen und                                             Mitgliedsausschlüsse in Einspruchsfällen nach § 6 dieser Satzung

       h)    Bestätigung der Ordnung der Vereinsjugend sowie weiterer Vereinsordnungen

       i)     Zustimmung zur Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen

       j)     Änderung der Satzung.

       k)    Auflösung des Vereins.

6.    Stimmberechtigt sind grundsätzlich alle Mitglieder des Vereins, aktive Mitglieder ab           dem 14. Lebensjahr. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, jedes Mitglied hat eine Stimme.

7.    Mitgliederversammlungen werden grundsätzlich vom 1. Vorsitzenden, ansonsten durch      den stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Mitgliederversammlungen sind ohne       Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

8.    Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist.            Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der Anwesenden . Stimmenthaltungen   bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des        Sitzungsleiters.

9.    Abstimmungen und Wahlen sind offen durchzuführen. Eine geheime Abstimmung hat        dann zu erfolgen, wenn dies von mindestens der Hälfte der anwesenden Mitglieder           gegenüber dem Sitzungsleiter verlangt wird.

10.  Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Sitzungsleiter und        Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 11 Vorstand

1.    Der Vorstand besteht aus

       a)    dem 1. Vorsitzenden

       b)    dem stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzende)

       c)    dem Schriftführer

       d)    dem Kassierer / Schatzmeister

       e)    dem Jugendleiter

       f)     und bis zu drei Beisitzern

2.    Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzenden und sein Stellvertreter. Jeder ist        alleinvertretungsberechtigt.

3.    Der Vorstand beschließt über alle laufenden Angelegenheiten des Vereins und führt die      Geschäfte des Vereins, soweit nicht die Hauptversammlung nach den Bestimmungen     dieser Satzung oder Gesetz zuständig ist. Weiterhin ist der Vorstand verantwortlich für            die Ausführung der Beschlüsse der Hauptversammlung und die Verpflichtung des        Dirigenten sowie weiterer musikalischer Fachkräfte/Übungsleiter.

4.    Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einzelne Aufgaben sachkundigen          Mitgliedern übertragen.

5.    Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für eine Amtszeit          von drei Jahren gewählt.

6.    Die Mitgliederversammlung wählt für eine Amtszeit von drei Jahren zwei Kassenprüfer,     die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist zulässig.

7.    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so hat in der       nächsten anstehenden Hauptversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand          ist berechtigt, bis zur Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied kommissarisch             die Aufgabe des ausgeschiedenen Vorstandsmitglied bzw. Kassenprüfer zu übertragen.

       Scheidet jedoch während der Amtsdauer mehr als die Hälfte der gewählten Mitglieder         des Vorstands aus, ist der vertretungsberechtigte Vorstand verpflichtet, umgehend, dies mit einer Frist von einem Monat, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung von Neuwahlen einzuberufen.

8.    Vor Beginn von Vorstandswahlen ist durch offene Abstimmungen ein Wahlleiter zu            wählen, dieser führt die Wahlen durch.

9.    Ein Bewerber für ein Vorstandsamt oder auch als Kassenprüfer gilt als gewählt, wenn         er mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder            erhält. Erhält keiner der Bewerber mehr als die Hälfte, so wird zwischen den           verbleibenden beiden Bewerbern mit der erzielten Höchststimmenzahl eine notwendige            Stichwahl durchgeführt.

10.  Die satzungsgemäß bestellten Amtsträger des Vereins – insbesondere            Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter und Kassenprüfer – üben ihr Amt grundsätzlich   ehrenamtlich aus. Für die ehrenamtliche Tätigkeit kann eine angemessene      Aufwandsentschädigung gezahlt werden, die nach Maßgabe eines Beschlusses der          Mitgliederversammlung (alternativ: die von Seiten des Vorstands) unter Beachtung        steuerlicher Grundsätze festgelegt werden kann.

11.  Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch             seinen Stellvertreter einberufen. Eine Einberufung für eine Vorstandssitzung hat zu        erfolgen, wenn dies mindestens von drei Vorstandsmitgliedern beantragt wird. Der      Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandmitglieder         anwesend sind. Der Dirigent/musikalische Leiter kann mit beratender Stimme zu            Vorstandssitzungen eingeladen werden. Der Vorstand beschließt grundsätzlich über alle          Angelegenheiten, soweit er nach der Satzung hierfür zuständig ist.

§ 12 Musikinstrumente, Uniformen, Noten

1.    Musikinstrumente: Grundsätzlich werden die Musikinstrumente von den aktiven      Mitgliedern auf eigene Kosten beschafft. Instrumente, die für das Orchester unverzichtbar            und deren Kosten einem Mitglied nicht zumutbar sind, können vom Verein den       Musikern für die Dauer der aktiven Tätigkeit im Verein zur Verfügung gestellt werden.         Die Musiker sind verpflichtet, für die beste Pflege der vereinseigenen Instrumente zu          sorgen. Eventuell anfallende Reparaturkosten bei Schäden durch unsachgemäße            Behandlung vereinseigener Instrumente tragen die Musiker.

2.    Uniformen: Die Uniformen werden vom Verein beschafft und den Mitgliedern für die         Dauer der aktiven Tätigkeit zur Verfügung gestellt. Über Kostenbeteiligungen der    Mitglieder beschließt der Vorstand. Farbe und Form der Uniformen werden vom           Vorstand festgelegt, damit ein einheitliches Erscheinungsbild bei öffentlichen     Auftritten gewährleistet ist. Die Musiker sind verpflichtet, die Uniformen pfleglich zu     behandeln und bei Bedarf zu reinigen. Reinigungskosten und eventuell anfallende        Reparaturkosten bei Schäden durch unsachgemäße Behandlung tragen die Musiker.

3.    Noten: Alle erforderlichen Noten werden vom Verein beschafft und den Musikern zur         Verfügung gestellt. Die Notenordner mit dem jeweils aktuellen Repertoire werden von         den Musikern auf Anweisung des musikalischen Leiters mit den erforderlichen         Notenblättern gefüllt und geordnet geführt. Nicht mehr benötigte Noten sind       unverzüglich an den Verein zurückzugeben. Die Kosten für die Ersatzbeschaffung der            aus den Ordnern der Musiker eventuell verschwundenen Noten tragen die Musiker.

4.    Vereinseigene Instrumente, Uniformen und Noten sind bei Beendigung der aktiven Tätigkeit an den Verein zurückzugeben.

§ 13 Kassenprüfung

Die für drei Jahre gewählten Kassenprüfer haben die Kassengeschäfte des Vereins nach Ablauf eines Kalenderjahres zu prüfen und hierfür einen Prüfungsbericht abzugeben. Das Prüfungsrecht der Kassenprüfer erstreckt sich auf die Überprüfung eines ordentlichen Finanzgebarens, ordnungsgemäßer Kassenführung und Überprüfung des Belegwesens. Die Tätigkeit erstreckt sich auf die rein rechnerische Überprüfung, jedoch nicht auf die sachliche Fertigung von getätigten Ausgaben.

Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses oder Beschluss der Mitgliedsversammlung kann auch außerhalb der jährlichen Prüfungstätigkeit eine weitere Kassenprüfung aus begründetem Anlass vorgenommen werden.

§ 14 Vereinsjugend

1.    Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft der musizierenden Jugendlichen          innerhalb dieses Vereins.

2.    Aufgaben und Organisation der Vereinsjugend sind in einer gesonderten Satzung     (Bläserjugend in der Kolpingkapelle Alzenau e.V.) festzulegen, die von der       Hauptversammlung des Vereins zu bestätigen ist.

3.    Der Vereinsvorstand ist berechtigt, sich jederzeit über die Aktivitäten und die          Geschäftsführung der Bläserjugend zu unterrichten.

4.    Die Bläserjugend wird in ideeller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht bei          der Erfüllung ihrer Aufgaben durch den Vereinsvorstand unterstützt. Über die    Jugendorganisation ist sichergestellt, dass die Vereinsjugend eine Selbstständigkeit in der Führung und Verwaltung der ihr zugewiesenen Mittel erhält. Soweit nicht in der     Jugendordnung geregelt, ist die Bläserjugend verpflichtet, jährlich einen Haushaltplan        zu erstellen und eine Jahresabrechnung dem Vereinsvorstand vorzulegen. Der          Haushaltsplan und die vorgelegte Jahresrechnung bedürfen der Bestätigung durch den           Vereinsvorstand.

§ 15 Satzungsänderungen

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden, erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern erfolgen. Der Vorstand ist verpflichtet, bei Einladung zur Mitgliederversammlung die vorgesehenen Satzungsänderungen als besonderen Tagesordnungspunkt aufzuführen und kurz zu begründen.

§ 16 Auflösung des Vereins

1.    Der Verein wird aufgelöst, wenn sich dafür mindestens drei Viertel der anwesenden,        stimmberechtigten Mitglieder der Hauptversammlung aussprechen.

2.    Zur Auflösung muss ein schriftlicher Antrag vorliegen. Dieser muss Tagesordnungspunkt   der Hauptversammlung sein.

3.    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das      Vermögen des Vereins der Stadt Alzenau zu, die es unmittelbar und ausschließlich für    gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 der Satzung zu verwenden hat.

4.    Für den Fall der Durchführung einer Auflösung sind die bisherigen    vertretungsberechtigten Vorstände die Liquidatoren, soweit die Mitgliederversammlung          keine anderweitige Entscheidung trifft.

§ 17 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 29. März 2015 verabschiedet und tritt mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft. Sie ersetzt die Fassungen vom 6. März 1986 und 2. März 2001.


Alzenau, 12.10.2016

Satzung
der
Kolpingkapelle Alzenau e.V.
gegründet 1975

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 15.02.1975 in Alzenau.
Zuletzt genehmigt durch die Hauptversammlung am 2. März 2001 in Alzenau.
Alle Bezeichnungen sind geschlechtsneutral.



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.    Der Verein führt den Namen "Kolpingkapelle Alzenau e. V." und hat seinen Sitz in             63755 Alzenau (nachfolgend kurz „Verein“ genannt).

2.    Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Aschaffenburg, Zweigstelle     Alzenau, eingetragen (VR 300).

3.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck und Ziele

2.    Der Verein dient der Förderung von Kunst und Kultur, der Erhaltung der Blasmusik            sowie der Pflege des damit verbundenen heimatlichen Brauchtums.

3.    Diesen Zweck verwirklicht der Verein insbesondere durch:

       a)    Die Förderung der Aus- und Fortbildung von Musikern und Jungmusikern.

       b)    Unterstützung der musikalischen (fachlichen) Jugendarbeit und der                                       überfachlichen Jungendpflege der eigenen Nachwuchsorganisation.

       c)    Durchführung von Konzerten und sonstigen kulturellen Veranstaltungen.

       d)    Teilnahme an Wertungs- und Kritikspielen.

       e)    Mitgestaltung des öffentlichen Lebens in der Gemeinde durch die Mitwirkung an                Veranstaltungen kultureller Art.

       f)     Förderung internationaler Begegnungen zum Zwecke des kulturellen Austauschs.

4.    Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er wird unter Wahrung der politischen und     religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.

5.    Für den Verein besteht ein Verbandsanschluss zum Blasmusikverband Vorspessart.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1.    Die Kolpingkapelle Alzenau e. V. ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie        eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die       Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch        unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1.    Dem Verein gehören an:

       a)    aktive

       b)    passive Mitglieder

       c)    Ehrenmitglieder

2.    Aktive Mitglieder sind Personen, die ein Instrument spielen oder erlernen wollen und          aktiv im Orchester, dessen eventuellen Untergruppen oder an Ausbildungsmaßnahmen     teilnehmen sowie die Mitglieder des Vorstands nach § 10 dieser Satzung.

3.    Passive Mitglieder sind natürliche Personen ohne Altersbegrenzung, die den Verein            fördern und nicht aktiv Musik betreiben.

4.    Ehrenmitglieder sind Personen, die um die Blasmusik und den Verein besondere     Verdienste erworben haben und mit Zustimmung der Hauptversammlung auf Vorschlag           des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt worden sind.

       Mit der Ehrenmitgliedschaft entfällt die Pflicht zur Beitragszahlung.

§ 5 Aufnahme

1.    Die Aufnahme als Mitglied in den Verein bedarf eines schriftlichen Antrags beim    Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Als Mitglied kann auf Antrag           in den Verein aufgenommen werden, wer die Zwecke des Vereins anerkennt und            fördern will. Über den schriftlichen Antrag, der bei Personen unter 18 Jahren durch         die/den Erziehungsberechtigten mit unterzeichnet sein muss, entscheidet der Vorstand.

2.    Mit Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied diese Satzung und die von der        Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbedingungen (Beiträge, Ausbildungsgebühren etc. sowie ergänzende Verbandsrichtlinien).

3.    Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes, die nicht begründet sein muss,           kann der Antragsteller Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die       nächste anstehende Mitgliederversammlung endgültig.

6 § Beendigung der Mitgliedschaft

1.    Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

       a)    Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist mindestens drei             Monate vorher schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären.

       b)    Mitglieder, die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die                        Satzung, bestehende Ordnungen oder Richtlinien des Vereins oder der                                         angeschlossenen Verbände verstoßen oder durch ihr Verhalten die Interessen oder               das Ansehen des Vereins schädigen, können durch den Vorstand aus dem Verein                      ausgeschlossen werden.

       Dem Mitglied ist zuvor mit einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zur Rechtfertigung           gegenüber dem Vorstand zu gewähren.

       Der Ausschluss wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.

       Ein ausgeschlossenes Mitglied kann gegen die Entscheidung des Vorstandes Einspruch       einlegen, über den die nächste anstehende Mitgliederversammlung entscheidet. Der       Ausschluss erfolgt mit dem Datum der Beschlussfassung; bei einem zurückgewiesenen            Einspruch mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

2.    Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch gegenüber dem Verein. Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.    Alle Mitglieder haben das Recht

       a)    nach den Bestimmungen dieser Satzung und bestehenden Ordnungen an den                       Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu                                    stellen und sämtliche allgemein angebotenen materiellen und ideellen Leistungen                       des Vereins in Anspruch zu nehmen.

       b)    sich von den beauftragten Mitarbeitern des Vereins instrumental aus- und                             fortbilden zu lassen

       c)    Ehrungen und Auszeichnungen für verdiente Mitglieder zu beantragen und zu                     erhalten, die durch den Verein verliehen werden.

2.    Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins nachhaltig zu            unterstützen und die Beschlüsse der Organe des Vereins durchzuführen.

3.    Alle aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den Musikproben teilzunehmen und sich an     den musikalischen Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.

4.    Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung oder durch eine         von der Mitgliederversammlung beschlossene Beitragsordnung dort festgelegten finanziellen Beitragsleistungen zu entrichten

5.    Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 8 Datenschutz

1.    Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein personenbezogene Daten auf. Diese       Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert.

2.    Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und            organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige    Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von     dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des   Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene       Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung        entgegensteht.

3.    Als Mitglied des Blasmusikverbandes Vorspessart ist der Verein verpflichtet, die Daten      seiner Mitglieder in elektronischer Form an den Verband zu melden.

4.    Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können        personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann         jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner    Daten vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied eine   weitere Veröffentlichung.

5.    Zur Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte gewährt der Vorstand gegen die     schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet     werden, Einsicht in das Mitgliederverzeichnis.

6.    Beim Austritt werden personenbezogene Daten des Mitglieds aus dem          Mitgliederverzeichnis gelöscht. Sämtliche Daten des austretenden Mitglieds, die die        Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis    zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand    aufbewahrt.

§ 9 Organe

Organe des Vereins sind:

- die Hauptversammlung (Mitgliederversammlung),
- der Vereinsausschuss und
- der Vorstand

§ 10 Hauptversammlung

1.    Die ordentliche Hauptversammlung findet nach Abschluss des Geschäftsjahres        mindestens einmal jährlich statt.

2.    -Einladungen zur Einberufung von Jahresmitgliederversammlungen erfolgen mit einer        Frist von mindestens einer Woche zuvor durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder durch den vertretungsberechtigten Vorstand unter Angabe der Tagesordnung            an die zuletzt von Seiten des Mitglieds dem Verein gegenüber benannten            Mitgliederadresse.

3.    Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann im Übrigen bei besonderem Bedarf im       Interesse des Vereins eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine   außerordentliche Mitgliederversammlung ist zudem einzuberufen, wenn mindestens           25 % der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe für die Einberufung gegenüber dem     Vorstand verlangt. Für die Einladungsfristen gilt Abs. 1.

4.    Anträge und Anregungen sind dem Vorsitzenden spätestens zwei Wochen vor der   Hauptversammlung schriftlich einzureichen. Später gestellte Anträge werden erst in    der darauffolgenden Mitgliederversammlung behandelt. Dringlichkeitsanträge   bedürfen ansonsten der ausdrücklichen Zustimmung zur nachträglichen Zulassung zur        Mitgliederversammlung durch die anwesenden Mitglieder.

5.    Die Hauptversammlung ist zuständig für die

       a)    Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer, wenn ein Wahltermin                              ansteht

       b)    Entgegennahme von Berichten des Vorstands sowie der Kassenprüfer

       c)    Genehmigung der Haushaltsführung und vorgestellter Grundsätze für die künftige               Finanzplanung des Vereins

       d)    Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, der Erlass und die Änderung von                                     Beitragsordnungen .

       e)    Beschlussfassung über wichtige Angelegenheiten/Beschlussvorlagen des                              Vorstands, soweit diese ordentlich zur Entscheidung durch die                                                      Mitgliederversammlung vorgelegt werden

       f)     Entlastung des Vorstands, nimmt den Jahresbericht des Vorstandes und den                         Kassenbericht entgegen, genehmigt die Berichte bei Zustimmung und erteilt                               Entlastung

       g)    abschließende Beschlussfassung über Mitgliedsaufnahmen und                                             Mitgliedsausschlüsse in Einspruchsfällen nach § 6 dieser Satzung

       h)    Bestätigung der Ordnung der Vereinsjugend sowie weiterer Vereinsordnungen

       i)     Zustimmung zur Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen

       j)     Änderung der Satzung.

       k)    Auflösung des Vereins.

6.    Stimmberechtigt sind grundsätzlich alle Mitglieder des Vereins, aktive Mitglieder ab           dem 14. Lebensjahr. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, jedes Mitglied hat eine Stimme.

7.    Mitgliederversammlungen werden grundsätzlich vom 1. Vorsitzenden, ansonsten durch      den stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Mitgliederversammlungen sind ohne       Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

8.    Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist.            Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der Anwesenden . Stimmenthaltungen   bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des        Sitzungsleiters.

9.    Abstimmungen und Wahlen sind offen durchzuführen. Eine geheime Abstimmung hat        dann zu erfolgen, wenn dies von mindestens der Hälfte der anwesenden Mitglieder           gegenüber dem Sitzungsleiter verlangt wird.

10.  Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Sitzungsleiter und        Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 11 Vorstand

1.    Der Vorstand besteht aus

       a)    dem 1. Vorsitzenden

       b)    dem stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzende)

       c)    dem Schriftführer

       d)    dem Kassierer / Schatzmeister

       e)    dem Jugendleiter

       f)     und bis zu drei Beisitzern

2.    Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzenden und sein Stellvertreter. Jeder ist        alleinvertretungsberechtigt.

3.    Der Vorstand beschließt über alle laufenden Angelegenheiten des Vereins und führt die      Geschäfte des Vereins, soweit nicht die Hauptversammlung nach den Bestimmungen     dieser Satzung oder Gesetz zuständig ist. Weiterhin ist der Vorstand verantwortlich für            die Ausführung der Beschlüsse der Hauptversammlung und die Verpflichtung des        Dirigenten sowie weiterer musikalischer Fachkräfte/Übungsleiter.

4.    Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einzelne Aufgaben sachkundigen          Mitgliedern übertragen.

5.    Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für eine Amtszeit          von drei Jahren gewählt.

6.    Die Mitgliederversammlung wählt für eine Amtszeit von drei Jahren zwei Kassenprüfer,     die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist zulässig.

7.    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so hat in der       nächsten anstehenden Hauptversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand          ist berechtigt, bis zur Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied kommissarisch             die Aufgabe des ausgeschiedenen Vorstandsmitglied bzw. Kassenprüfer zu übertragen.

       Scheidet jedoch während der Amtsdauer mehr als die Hälfte der gewählten Mitglieder         des Vorstands aus, ist der vertretungsberechtigte Vorstand verpflichtet, umgehend, dies mit einer Frist von einem Monat, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung von Neuwahlen einzuberufen.

8.    Vor Beginn von Vorstandswahlen ist durch offene Abstimmungen ein Wahlleiter zu            wählen, dieser führt die Wahlen durch.

9.    Ein Bewerber für ein Vorstandsamt oder auch als Kassenprüfer gilt als gewählt, wenn         er mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder            erhält. Erhält keiner der Bewerber mehr als die Hälfte, so wird zwischen den           verbleibenden beiden Bewerbern mit der erzielten Höchststimmenzahl eine notwendige            Stichwahl durchgeführt.

10.  Die satzungsgemäß bestellten Amtsträger des Vereins – insbesondere            Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter und Kassenprüfer – üben ihr Amt grundsätzlich   ehrenamtlich aus. Für die ehrenamtliche Tätigkeit kann eine angemessene      Aufwandsentschädigung gezahlt werden, die nach Maßgabe eines Beschlusses der          Mitgliederversammlung (alternativ: die von Seiten des Vorstands) unter Beachtung        steuerlicher Grundsätze festgelegt werden kann.

11.  Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch             seinen Stellvertreter einberufen. Eine Einberufung für eine Vorstandssitzung hat zu        erfolgen, wenn dies mindestens von drei Vorstandsmitgliedern beantragt wird. Der      Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandmitglieder         anwesend sind. Der Dirigent/musikalische Leiter kann mit beratender Stimme zu            Vorstandssitzungen eingeladen werden. Der Vorstand beschließt grundsätzlich über alle          Angelegenheiten, soweit er nach der Satzung hierfür zuständig ist.

§ 12 Musikinstrumente, Uniformen, Noten

1.    Musikinstrumente: Grundsätzlich werden die Musikinstrumente von den aktiven      Mitgliedern auf eigene Kosten beschafft. Instrumente, die für das Orchester unverzichtbar            und deren Kosten einem Mitglied nicht zumutbar sind, können vom Verein den       Musikern für die Dauer der aktiven Tätigkeit im Verein zur Verfügung gestellt werden.         Die Musiker sind verpflichtet, für die beste Pflege der vereinseigenen Instrumente zu          sorgen. Eventuell anfallende Reparaturkosten bei Schäden durch unsachgemäße            Behandlung vereinseigener Instrumente tragen die Musiker.

2.    Uniformen: Die Uniformen werden vom Verein beschafft und den Mitgliedern für die         Dauer der aktiven Tätigkeit zur Verfügung gestellt. Über Kostenbeteiligungen der    Mitglieder beschließt der Vorstand. Farbe und Form der Uniformen werden vom           Vorstand festgelegt, damit ein einheitliches Erscheinungsbild bei öffentlichen     Auftritten gewährleistet ist. Die Musiker sind verpflichtet, die Uniformen pfleglich zu     behandeln und bei Bedarf zu reinigen. Reinigungskosten und eventuell anfallende        Reparaturkosten bei Schäden durch unsachgemäße Behandlung tragen die Musiker.

3.    Noten: Alle erforderlichen Noten werden vom Verein beschafft und den Musikern zur         Verfügung gestellt. Die Notenordner mit dem jeweils aktuellen Repertoire werden von         den Musikern auf Anweisung des musikalischen Leiters mit den erforderlichen         Notenblättern gefüllt und geordnet geführt. Nicht mehr benötigte Noten sind       unverzüglich an den Verein zurückzugeben. Die Kosten für die Ersatzbeschaffung der            aus den Ordnern der Musiker eventuell verschwundenen Noten tragen die Musiker.

4.    Vereinseigene Instrumente, Uniformen und Noten sind bei Beendigung der aktiven Tätigkeit an den Verein zurückzugeben.

§ 13 Kassenprüfung

Die für drei Jahre gewählten Kassenprüfer haben die Kassengeschäfte des Vereins nach Ablauf eines Kalenderjahres zu prüfen und hierfür einen Prüfungsbericht abzugeben. Das Prüfungsrecht der Kassenprüfer erstreckt sich auf die Überprüfung eines ordentlichen Finanzgebarens, ordnungsgemäßer Kassenführung und Überprüfung des Belegwesens. Die Tätigkeit erstreckt sich auf die rein rechnerische Überprüfung, jedoch nicht auf die sachliche Fertigung von getätigten Ausgaben.

Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses oder Beschluss der Mitgliedsversammlung kann auch außerhalb der jährlichen Prüfungstätigkeit eine weitere Kassenprüfung aus begründetem Anlass vorgenommen werden.

§ 14 Vereinsjugend

1.    Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft der musizierenden Jugendlichen          innerhalb dieses Vereins.

2.    Aufgaben und Organisation der Vereinsjugend sind in einer gesonderten Satzung     (Bläserjugend in der Kolpingkapelle Alzenau e.V.) festzulegen, die von der       Hauptversammlung des Vereins zu bestätigen ist.

3.    Der Vereinsvorstand ist berechtigt, sich jederzeit über die Aktivitäten und die          Geschäftsführung der Bläserjugend zu unterrichten.

4.    Die Bläserjugend wird in ideeller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht bei          der Erfüllung ihrer Aufgaben durch den Vereinsvorstand unterstützt. Über die    Jugendorganisation ist sichergestellt, dass die Vereinsjugend eine Selbstständigkeit in der Führung und Verwaltung der ihr zugewiesenen Mittel erhält. Soweit nicht in der     Jugendordnung geregelt, ist die Bläserjugend verpflichtet, jährlich einen Haushaltplan        zu erstellen und eine Jahresabrechnung dem Vereinsvorstand vorzulegen. Der          Haushaltsplan und die vorgelegte Jahresrechnung bedürfen der Bestätigung durch den           Vereinsvorstand.

§ 15 Satzungsänderungen

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden, erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern erfolgen. Der Vorstand ist verpflichtet, bei Einladung zur Mitgliederversammlung die vorgesehenen Satzungsänderungen als besonderen Tagesordnungspunkt aufzuführen und kurz zu begründen.

§ 16 Auflösung des Vereins

1.    Der Verein wird aufgelöst, wenn sich dafür mindestens drei Viertel der anwesenden,        stimmberechtigten Mitglieder der Hauptversammlung aussprechen.

2.    Zur Auflösung muss ein schriftlicher Antrag vorliegen. Dieser muss Tagesordnungspunkt   der Hauptversammlung sein.

3.    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das      Vermögen des Vereins der Stadt Alzenau zu, die es unmittelbar und ausschließlich für    gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 der Satzung zu verwenden hat.

4.    Für den Fall der Durchführung einer Auflösung sind die bisherigen    vertretungsberechtigten Vorstände die Liquidatoren, soweit die Mitgliederversammlung          keine anderweitige Entscheidung trifft.

§ 17 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 29. März 2015 verabschiedet und tritt mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft. Sie ersetzt die Fassungen vom 6. März 1986 und 2. März 2001.


Alzenau, 12.10.2016

2018  Kolpingkapelle Alzenau e.V.